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Friedensbündnis Esslingen und DGB Esslingen laden ein zur
Veranstaltung zum Antikriegstag 2011
am 1. September 2011
17 Uhr
Nikolauskapelle
ES - Innere Brücke
„Keine Militäreinsätze zur
Durchsetzung von
Wirtschafts- und
Machtinteressen !“
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Thomas Bittner - Rede
Matthias Burkhardt - Beitrag
Daniel Zimmermann - Klarinette
Kranzniederlegung am Ende
der Veranstaltung
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Was wollen wir?
Stärkung der zivilen Konflikt-
bearbeitung durch Friedensfach-
kräfte
Keine Militäreinsätze zur Durch-
setzung von Wirtschafts- und
Machtinteressen
Stopp der Rüstungsexporte
Sofortiger Rückzug aus Afghanistan
Keine Werbung für die Bundeswehr
an Schulen
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V.i.S.d.P: Thomas Bittner, c/o Friedensbündnis
Esslingen, Grabenstr.3, 72669 Unterensingen
www.friedensbuendnis-esslingen.de
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Ostermarsch 2011
Das Friedensbündnis Esslingen ruft auf zur Teilnahme am Ostermarsch 2011, der am Karsamstag, 23. April 2011
in Stuttgart stattfindet. Er beginnt um 12.oo Uhr beim Theaterhaus,
Siemensstr.11 (am Pragsattel) und führt vom dortigen
Deserteursdenkmal zum Kultusministerium am Schlossplatz, wo um 14.00
Uhr eine Kundgebung stattfindet.
Seit über 50 Jahren finden die Ostermärsche statt. Auch in
diesem Jahr steht die Forderung der Friedensbewegung nach Abzug der
Bundeswehr aus Afghanistan im Vordergrund. Im Aufruf des Friedensnetzes
Baden-Württemberg als Organisator des Ostermarsches wird auf die
weitere Verschlechterung der Situation der afghanischen
Bevölkerung hingewiesen.
Tatsächlich haben sich die Lebenserwartung, die
Ernährungslage, die Alphabetisierungsquote in der Zeit des Krieges
deutlich verschlechtert.
Krieg war niemals ein Mittel den Menschen zu helfen und wird es auch
niemals sein. Krieg ist und bleibt ein Verbrechen an der Menschheit.
Deshalb lehnt das Friedensbündnis jede weitere Militarisierung der
Außenpolitik ab. Die Menschen brauchen keine Eingreiftruppen und
Interventionsarmeen. Bei allen Einsätzen geht es nicht um
Menschenrechte sondern um Machtpositionen bei Zugriff auf Öl,
Rohstoffe und Transportwege.
Seit vor über 65 Jahren die ersten Atombomben auf Hiroshima und
Nagasaki abgeworfen wurden, weiß die Menschheit von der
zivilisationsbeendenden Gefahr, die von Atomwaffen und Atomkraftwerken
ausgeht. Als deutschen Beitrag zur Abrüstung fordert die
Friedensbewegung den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel und die
Beseitigung der „atomaren Teilhabe“ im Rahmen der NATO.
Seit zum Jahresbeginn 2011 die Wehrpflicht ausgesetzt wurde, tritt die
Bundeswehr zur Nachwuchswerbung immer massiver an die
Öffentlichkeit wie z.B. mit Jugendoffizieren an den Schulen und in
der Lehrerausbildung. Dem setzt die Friedensbewegung die von der
Landesverfassung geforderte Erziehung zum Frieden unter dem Motto:
„Kein Werben für`s Sterben“ entgegen.
Frieden schaffen
ohne Waffen. Jetzt !
Abfahrtszeiten: Am Ostersamstag mit S 1 ab Kirchheim 10.51 Uhr, ab
Bahnhof Esslingen 11.18 Uhr. Umsteigen am Stuttgarter Hbf. in U5,
U 6 oder U 15.
Esslingen, 09.04.2011
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Veranstaltung zum
Antikriegstag
am 1. September 2010
17 Uhr
Nikolauskapelle
ES - Innere Brücke
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“Afghanistan - der
Weg ins Chaos!“
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mit
Thomas Bittner - Rede
Klaus Lerm - Texte
Antonia Beck - Cello
und
Mitgliedern des
Friedensbündnisses Esslingen
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Kranzniederlegung am Ende
der Veranstaltung
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Seit fast 9 Jahren führen westliche Nationen unter Führung der USA Krieg in Afghanistan. Es sollte angeblich ein Krieg gegen den internationalen Terror sein. Wie ist der “Erfolg“?
- Bin Laden, der meistgesuchte Terrorist, ist immer noch auf freiem Fuß.
- Die Taliban, die von der Macht verdrängt wurden, sind überall im Land stärker geworden. Ihr Rückhalt in der Bevölkerung wächst ständig.
- Die Bevölkerung wurde und wird bei militärischen Aktionen der Besatzer immer stärker in Mitleidenschaft gezogen.
- Die mit der Regierung Karsai angestrebte Demokratisierung nach westlichen Vorstellungen ist gescheitert, die Korruption blüht.
- Landwirtschaftliche Alternativen zum Mohnanbau für die Bevölkerung gibt es nicht.
Neuere Nachrichten über Bohrungen der USA nach wertvollen Bodenschätzen werfen ein neues Licht auf westliche Interessen in Afghanistan.
Die nun veröffentlichten Geheimpapiere aus dem Pentagon zeigen, wie verzweifelt und hoffnungslos die Lage tatsächlich ist.
Gegen oder für was kämpfen, töten und sterben eigentlich tausende ausländischer Soldaten am Hindukusch? Von den Gräueln für die ein heimische Bevölkerung ganz zu schweigen!
Die deutsche Bevölkerung ist zu über 70% gegen den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Der Deutsche Bundestag – die Vertretung der Bevölkerung – hat keine Ausstiegsstrategie und hält an diesem sinnlosen Krieg weiter fest.
“Dieser Krieg muss ein Ende
finden – Sofort!“
V.i.S.d.P: Thomas Bittner, c/o Friedensbündnis
Esslingen, Grabenstr.3, 72669 Unterensingen
www.friedensbuendnis-esslingen.de
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Pacemaker - Regiotour 2010 Kirchheim/Teck - Esslingen
Schrittmachende für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen
Fahrradtour für die Abschaffung aller Atomwaffen
Samstag, 17. Juli 2010, 10 - 17 Uhr
Kirchheim/Teck - Nürtingen - Esslingen- Ebersbach - Kirchheim/Teck
mit Unterstützung der BürgermeisterInnen für den Frieden
(Mayors for Peace)*
Zeitplan:
Treff/Auftakt Kirchheim/Teck Rathaus 9:30 Uhr
| Start in Kirchheim/Teck, Rathaus |
10.00 Uhr |
| Wendlingen |
10:25 Uhr |
| Oberboihingen |
10:35 Uhr |
| Ankunft Nürtingen (Rathaus) |
10:50 Uhr |
| Abfahrt Nürtingen |
11:20 Uhr |
| Zizishausen (Inselstraße) |
11:35 Uhr |
| Unterensingen (Nürtinger Str.) |
11:45 Uhr |
| Köngen (Rathaus) |
12:00 - 12:15 Uhr |
| Deizisau |
12:50 Uhr |
| Ankunft Esslingen (Rathaus) |
13:25 Uhr |
| Abfahrt Esslingen |
14:00 Uhr |
| Altbach (Hauptstraße) |
14:15 Uhr |
| Plochingen (Fischbrunnenplatz) |
14:30 - 14:50 Uhr |
| Reichenbach (Stuttgarter Straße) |
15:00 Uhr |
| Ankunft Ebersbach (Rathaus) |
15:20 Uhr |
| Abfahrt Ebersbach |
15:50 Uhr |
| Schlierbach |
16:30 Uhr |
| Ankunft Kirchheim (Rathaus) |
17:00 Uhr |
|
|
Die Schlussetappe von Ebersbach nach Kirchheim hat einige Steigungen!
Gerne dürfen auch nur Teilstrecken mitgefahren werden.
Wer nicht mit dem Fahrrad teilnehmen möchte, ist gerne
eingeladen, zur Unterstützung an den Veranstaltungen bei den
jeweiligen Etappenzielen
- zum Beispiel in Esslingen ab 13.15 am Alten Rathaus -
teilzunehmen.
Teilnahmebedingungen für die Radfahrt:
- Jede/r sollte sich die Strecke zutrauen
- Gefahren wird im geschlossenen Feld mit Polizeibegleitung.
- Die Straßenverkehrsordnung ist zwingend einzuhalten.
- Jede Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung und Gefahr
- Es besteht die dringende Empfehlung, mit Radhelm zu fahren.
- Das Fahrrad muss verkehrssicher sein.
- Bei Defekten kann man im ‚Besenwagen' bis zum nächsten Ort mitfahren.
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Dazu hier der
Aufruf der Friedensbewegung Neckar-Fils
20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges
lagern weltweit noch immer ca. 23.000 Atomwaffen, viele davon
jederzeit einsatzbereit. Deutschland ist dabei nicht außen vor, denn
mindestens 20 einsatzbereite US-Atomwaffen sind in Büchel (Eifel)
stationiert.
Die Chancen auf eine weltweite atomare
Abrüstung steigen. Der Friedensnobelpreisträger und US-Präsident Obama
will eine atomwaffenfreie Welt. Damit ist er nicht allein. Bereits seit
2007 fordern ehemalige hochrangige Regierungsmitglieder und Politiker
aller Parteien in den USA und Deutschland die weltweite Ächtung aller
Atomwaffen.
Die USA und Russland verpflichten sich
im neuen START-Vertrag die Zahl der nuklearen Sprengköpfe und deren
Trägersysteme deutlich zu reduzieren. US-Präsident Obama ändert die
Atomstrategie der USA und hat die Einsatzkriterien für sein Atomarsenal
stark eingeschränkt. Der Bundestag forderte jüngst in einem
interfraktionellen Antrag den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland.
Die UN-Konferenz zur Überprüfung des
Atomwaffensperrvertrags hat einen unverbindlichen Aktionsplan für
atomare Abrüstung verabschiedet, leider ohne Zeitvorgabe. Die
Atommächte werden aufgerufen, ihre Arsenale zu verkleinern und eines
Tages ganz abzuschaffen. Der Nahe Osten soll atomwaffenfrei werden. Der
Abzug der in Deutschland gelagerten Atomwaffen ist somit ganz im Sinne
des Atomwaffensperrvertrags.
Zusammen mit den Mayors for Peace,
BürgermeisterInnen für den Frieden, eine internationale Vereinigung von
über 4000 BürgermeisterInnen in 134 Ländern rufen wir die
Bundesregierung mit dieser Tour zum Handeln auf:
Setzen Sie die im
Koalitionsvertrag vereinbarte Zielsetzung um, dass die in Deutschland
verbliebenen US-Atomwaffen abgezogen werden. Erklären Sie Deutschland
für atomwaffenfrei.
Veranstalter sind
Zukunftswerkstatt Kirchheim/Teck,
Friedensbündnis Esslingen, Arbeitskreis Friedenswochen Nürtingen, Sozialer Friedensdienst Göppingen e.V.
Kontakt
DFG-VK Klaus Pfisterer, Bismarckstr. 5, 73269 Hochdorf
SFD c/o Tobias Bollinger, Dorfstr. 12/1, 73061 Ebersbach
UnterstützerInnen sind
Ebersbach: Bündnis 90/Die Grünen; Ev. Jugend/2 Raum Cafe; Ortschaftsrat Rosswälden; SPD Ortsverein
Esslingen: Amnesty International; Amnesty
International; Attac Ostfildern; Bündnis 90/Die Grünen Esslingen; DGB
Esslingen-Göppingen; GEW Esslingen-Nürtingen; Hirsch-Apotheke;
Katholisches Dekanat Esslingen-Nürtingen; LINKE Kreisverband
Esslingen; Naturfreunde; Naturgut; Radl Eck; VCD Kreis Esslingen;
Weltladen Esslingen
Kirchheim: Amnesty International; Arbeitskreis
Asyl; Elmar Brummer; Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte
KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK); Evangelische Gesamtkirchengemeinde;
Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen; IG-Metall Ortsgruppe;
Reinhold Jochim; Franz Keil, Kath. Kirche St. Ulrich; Pax Christi;
Roland Schöllkopf, Buchhandlung-Antiquariat; SPD Ortsverband;
Nürtingen und Unterensingen: BUND Ortsgruppe;
Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomskriegs (IPPNW); DGB
Ortsverband; Evangelische Gesamtkirchengemeinde; Kath.
Kirchengemeinde St. Johannes; Kahl & Reich, Freie
Architeken/Energieberater, Unterensingen; Susanne Kloss,
Brunnen-Apotheke Unterensingen; Naturheilpraxis Olivia von der Dellen;
SPD Nürtingen; SPD Unterensingen;
Weitere Unterstützer: ADFC Göppingen; Rainer Hauenschild, Plochingen; Ökumenisches Friedensgebet Köngen; Friedensinitiative Salach
* und natürlich die Mayors for Peace in der Region:
Landrat Heinz Eininger, Esslingen
Landrat Edgar Wolff, Kreis Göppingen
Oberbürgermeister Dr.Jürgen Zieger, Esslingen
Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, Kirchheim/Teck
Oberbürgermeister Otmar Heirich, Nürtingen
Bürgermeister Sepp Vogler, Ebersbach
Bürgermeister Bernhard Richter, Reichenbach
Bürgermeister Frank Buß, Plochingen
Bürgermeister Wolfgang Benignus, Altbach
Bürgermeister Nicolas Fink, Aichwald
Bürgermeister Hans Weil, Köngen
Bürgermeister Thomas Matrohs, Deizisau
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Einladung zu einer
Veranstaltung mit
Jürgen Rose
Diplom-Pädagoge,
Oberstleutnant der Bundeswehr a.D.
im AK »Darmstädter Signal«
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Bundeswehr am
Hindukusch -
wie lange noch?
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Freitag, 12. März 2010
18.00 Uhr
Salemer Pfleghof
(Paulussaal)
Esslingen
Untere Beutau 8 - 10
Veranstalter:
Friedensbündnis Esslingen
in Zusammenarbeit mit der keb Katholische
Erwachsenenbildung im Landkreis Esslingen e.V., dem DGB-Kreisverband
und dem
Evangelischen Bildungswerk im Landkreis Esslingen
_____________________________________________
Krieg in Afghanistan und kein Ende?
In einer Phase, in der eine Kurskorrektur überfällig ist, suchen wir nach konkreten Ausstiegsmöglichkeiten.
Jürgen Rose ist Oberstleutnant a.D. und gehört zum
Vorstand des „Darmstädter Signals“, einem Arbeitskreis
kritischer Offiziere und Unteroffiziere innerhalb der Bundeswehr.
Seit über 25 Jahren setzt sich das „Darmstädter
Signal“ für Demilitarisierung ein, sucht das Gespräch
auch mit radikalen Kritikern des Soldatenberufs und übt selbst
Kritik.
Dabei bleiben diese kritischen Soldaten aber nicht stehen, sondern sie
haben auch eigene Impulse zur friedlichen Konfliktlösung
entwickelt.
„Es ist unsere feste Überzeugung, dass der Einsatz
militärischer Mittel die teuerste, gefährlichste und
schlechteste Form der Konfliktlösung darstellt.“
(Zitat aus ihrem Grundsatzpapier zur Rolle der Bundeswehr)
Das Friedensbündnis Esslingen, das sich seit über
10 Jahren dafür einsetzt, friedlichen Konfliktlösungen mehr
politisches Gewicht zu verschaffen und damit Alternativen zu
militärischen Lösungen zu suchen, freut sich, in Jürgen
Rose einen kompetenten Gesprächspartner gefunden zu haben.
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Veranstaltung zum
Antikriegstag
in Esslingen
am 1. September 2009
17 Uhr
Nikolauskapelle
Innere Brücke
„Deutsche Waffen in
alle Welt ?“
_______________________________________________
mit
Josef Birk
und
Mitgliedern des
Friedensbündnisses Esslingen
Kranzniederlegung am Ende
der Veranstaltung
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„Wir Deutschen tragen kräftig dazu bei, dass
Gewalt sich ausbreitet:
als Europameister des Waffenexports!“
(Bischof Huber, EKD)
z.B.:
- Daimler liefert Mercedes-Lkws
für Georgiens Raketenwerfer
- Allianz versichert Waffenexporte
- Steuerzahlende sichern Rüstungsgeschäfte
über Hermes-Bürgschaften
- mit deutschen G36-Sturmgewehren
schießen Georgische Soldaten
- Daimler ist Deutschlands
größter Waffenhändler
(22,5% Beteiligung am Rüstungskonzern EADS,
beteiligt am Bau von Streumunitionswerfern,
Atomwaffenträgersystemen, Kampfflugzeugen,..)
Nachzulesen bei: www. kritischeaktionaere.de
- vom Bundestag abgelehnt wurde die Petition
` Keine Rüstungslieferungen nach Nahost!`
- Heckler & Koch liefert seit 60 Jahren
Kleinwaffen in alle Welt,
passend auch für Kinderhände in Afrika
- Deutsche Soldaten dürfen jetzt in Afghanistan
mit deutschen Waffen auf flüchtende
Kriegsgegner schießen
„ Ich missbillige,
dass Deutschland weltweit
der drittgrößte Lieferant
von militärischen Waffen ist! “
(Altbundeskanzler Helmut Schmidt)
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V.i.S.d.P: Thomas Bittner, c/o Friedensbündnis Esslingen, Grabenstr. 3, 72669 Unterensingen
www.friedensbuendnis-esslingen.de
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Regiotour Kirchheim/Teck 2009
Fahrradtour für die Abschaffung aller Atomwaffen
Samstag, 25. Juli 2009, 10 – 17 Uhr
Kirchheim/Teck – Ebersbach – Esslingen- Nürtingen- Kirchheim/Teck
Strecke: Kirchheim/Teck – Schlierbach – Roßwälden - Weiler –
Ebersbach – Reichenbach – Plochingen – Altbach – Zell – Oberesslingen –
Esslingen – Köngen – Unterensingen -Nürtingen – Kirchheim/Teck.
Mit Unterstützung der BürgermeisterInnen für den Frieden
(Mayors for Peace)
Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger, Esslingen
Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, Krchheim/Teck
Oberbürgermeister Otmar Heirich, Nürtingen
Bürgermeister Edgar Wolff, Ebersbach *
Bürgermeister Bernhard Richter, Reichenbach
Bürgermeister Wolfgang Benignus, Altbach
Bürgermeister Frank Buß, Plochingen
Bürgermeister Nicolas Fink, Aichwald
Bürgermeister Hans Weil, Köngen
* bis 30. Juni BM in Ebersbach, ab 1. Juli Landrat im Kreis Göppingen
Wenn Sie nicht radeln, und trotzdem Ihre Sympathie
für diese Aktion zeigen wollen, kommen Sie nach Esslingen
(Ankunft in Esslingen ca 13.15, Rathausplatz, Aufenthalt bis 13.45 Uhr - es
spricht OB Zieger)
Aufruf der Friedensbewegung Neckar/Fils
20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges lagern weltweit noch immer
25.000 - 30.000 Atomwaffen, viele davon jederzeit einsatzbereit.
Deutschland ist dabei nicht außen vor, denn mindestens 20
einsatzbereite US-Atomwaffen sind in Büchel (Eifel) stationiert.
Wir befinden uns heute an einem Scheideweg der nuklearen Abrüstung,
denn die Zusagen der Atommächte wurden nicht eingehalten. Es wird immer
noch nicht abgerüstet, sondern sogar neue Atomwaffen entwickelt und die
Arsenale modernisiert. Außer den 5 „offiziellen" Atommächten gibt es
mittlerweile noch weitere und diese Entwicklung muss gestoppt werden.
Bis zur nächsten Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags 2010
in New York brauchen wir ein deutliches Signal für die nukleare
Abrüstung. Ansonsten wird dieser wichtige Abrüstungsvertrag womöglich
in sich zusammenbrechen und eine bedrohliche Erosion auslösen.
Zusammen mit den Mayors for Peace,
BürgermeisterInnen für den Frieden, einer internationale Vereinigung
von über 2600 BürgermeisterInnen in 134 Ländern fordert die
Friedensbewegung Neckar-Fils mit dieser Tour den Abzug der
US-Atomwaffen aus Deutschland als Zeichen für eine atomwaffenfreie Welt.
Die Fahrradtour ist Teil der Kampagne „Unsere Zukunft -
atomwaffenfrei". Diese fordert den Abzug aller Atomwaffen aus
Deutschland bis spätestens 2010, um endlich den Atomwaffensperrvertrag
zu stärken statt zu brechen. Die Bundesregierung wird aufgefordert,
keine Mitarbeit an der Planung und dem Einsatz von Atomwaffen zu
leisten und sich aktiv für eine Atomwaffenkonvention bis 2020
einzusetzen.
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Einladung zu einer
Veranstaltung mit
Jama Maqsudi, Afghane,
Diplom-Sozialökonom, Stuttgart
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Afghanistan -
Wege aus dem Chaos
Bilanz - Perspektiven -
Lösungsvorschläge
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Freitag, 13. März 2009
18.00 Uhr
Salemer Pfleghof
(Kaiserzimmer)
Esslingen
Untere Beutau 8 - 10
Veranstalter:
Friedensbündnis Esslingen
in Zusammenarbeit mit dem
Katholischen Bildungswerk
Kreis Esslingen e.V.
---
- Die verzweifelte Situation in Afghanistan steht im
- Mittelpunkt dieses Abends. Wie sieht der Alltag
- der Menschen aus? Der Referent zeigt nicht nur
- auf, was falsch gelaufen ist, sondern bietet auch
- Lösungsvorschläge und Wege aus der Sackgasse an.
- kkkkkkkk
- kkkkk
- Jama Maqsudi ist Afghane und lebt seit 1973 in
- Stuttgart. Er hat Sozialökonomie studiert und arbeitet
- jetzt hauptamtlich bei der AGDW (Arbeitsgemeinschaft
- Dritte Welt, die dem Paritätischen
- Wohlfahrtsverband angegliedert ist). Ehrenamtlich
- ist er engagiert im Deutsch-Afghanischen Flüchtlings-
- verein (DAFV) e.V. und ist Mitglied des
- Internationalen Ausschusses der Stadt Stuttgart.
- Er reist jedes Jahr nach Afghanistan und kennt die
- militärische Situation sowie die sozialen und
- wirtschaftlichen Verhältnisse aus nächster Nähe.
- kkkkkkkkkkk
- kkkkkkk
- Das Friedensbündnis Esslingen, das sich seit 10
- Jahren dafür einsetzt, friedlichen Konfliktlösungen
- mehr politisches Gewicht zu verschaffen, und damit
- Alternativen zu militärischen Lösungen zu suchen,
- freut sich, in Jama Maqsudi einen kompetenten
- Gesprächspartner gefunden zu haben, der uns
- zeigen kann, wie das im Prinzip wichtige
- Engagement in Afghanistan verändert werden muss.
*
***
*
Wir nehmen teil an der großen Demonstration in Stuttgart (20.September 2008):
Dem Frieden eine Chance,
Truppen raus aus Afghanistan
Nein zur Verlängerung der Mandate für
den Bundeswehreinsatz in Afghanistan
und laden alle Friedensfreundinnen und Friedenfreunde dazu ein:
STUTTGART 12 Uhr Auftakt Lautenschlagerstr. (gegenüber Hbf)
14 Uhr Abschluss Schlossplatz
Mehr ist zu erfahren auf dem
Flyer.
************
Veranstaltung zum Antikriegstag
1. September
Montag, 1. September 2008, um
17:00 Uhr
Esslingen, Innere Brücke,
Nikolauskapelle
Helmut Maier spricht über den Krieg
in Afghanistan
Marla singt Lieder gegen den Krieg
Kranzniederlegung am Ende der
Veranstaltung
*
Mit dem seit sieben Jahren anhaltenden
Krieg in Afghanistan wurde keines der
vorgegebenen Ziele erreicht. Im Gegenteil,
Gewalt, Terror und Drogenhandel prägen
den Alltag. In den meisten Regionen
Afghanistans herrschen Warlords und
Drogenbarone. Die Bevölkerung lebt in
ständiger Angst und unter unwürdigen
sozialen Bedingungen. Für die
Friedensbewegung ist Deutschlands
Beteiligung an diesem grausamen Krieg
nicht akzeptabel. Die Besatzung, die
gegenwärtige massive Kriegsführung sowie
die vorgesehene Verstärkung der US-Armee
und der Bundeswehr drohen den Krieg zu
verlängern. Obwohl die Bundesregierung
die zivile Aufbauhilfe zu ihrem
Schwerpunkt für Afghanistan erklärt hat,
wird für den Krieg ein Vielfaches der Mittel
ausgegeben. Wiederaufbau, Demokratie und
soziale Entwicklung können aber erst
gelingen, wenn alle fremde Truppen aus
Afghanistan abgezogen sind.
Hinweis:
Große Demonstration gegen den
Krieg in Afghanistan
am 20. September in Stuttgart
www.friedensbuendnis-esslingen.de
V.i.S.d.P.: Thomas Bittner, c/o Friedensbündnis
Esslingen, Grabenstr. 3, 72669 Unterensingen
***
Samstag, 12. Juli 2008
Pacemaker-Regio-Rad-Tour
(Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen)
BürgermeisterInnen für den Frieden
(Mayors for Peace)
Oberbürgermeister Dr.Jürgen Zieger, Esslingen
Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, Kirchheim/Teck
Bürgermeister Edgar Wolff, Ebersbach
Bürgermeister Hans Weil, Köngen
Fahrradtour für die Abschaffung aller Atomwaffen
Samstag, 12. Juli 2008
10 – 17 Uhr
Kirchheim/Teck – Ebersbach – Esslingen- Köngen- Kirchheim/Teck
Veranstalter: Zukunftswerkstatt Kirchheim/Teck
Friedensbündnis Esslingen,
Ökumenisches Friedensgebet Köngen, Europäisches
Jugendnetzwerk für nukleare Abrüstung Ebersbach
-
Strecke: Start und Ziel in Kirchheim/Teck
Kirchheim/Teck
– Schlierbach – Roßwälden - Weiler –
Ebersbach – Reichenbach – Plochingen – Altbach
– Zell – Oberesslingen – Esslingen – Deizisau
– Köngen – Wendlingen – Kirchheim/Teck.
Treffpunkt in den Orten ist am Rathaus.
Die Regio-Tour
will kein Wettrennen sein, sondern ein gemeinsames Radeln für eine
atomwaffenfreie Welt. Jede/r kann unterwegs ein- und aussteigen. Der
Schnitt wird bei 10-12km/h liegen. Die Räder sollen bunt
geschmückt sein, damit das Friedensanliegen sichtbar wird.
Zeitlicher Rahmen
Start in Kirchheim/Teck um 10:00 Uhr
Ende in Kirchheim/Teck gegen 17:00 Uhr
Der Zeitplan:
Treff/Auftakt in Kirchheim 9:30 Uhr
Start in Kirchheim/Teck, Rathaus 10.00 Uhr Fahrt nach Ebersbach ca. 15km
Ankunft Ebersbach, Rathaus 11.15 Uhr
Abfahrt Ebersbach
11.45
Uhr Fahrt nach Esslingen ca. 20km
Ankunft Esslingen, Rathaus 14.00 Uhr
Abfahrt Esslingen
14.30
Uhr Fahrt nach Köngen ca. 15km
Ankunft in Köngen, Rathaus 16.00 Uhr
Abfahrt
Köngen
16.15 Uhr Fahrt nach Kirchheim ca. 10km
Ankunft Kirchheim, Rathaus 17.00 Uhr
Teilnahmebedingungen:
- Jede/r sollte sich die Strecke zutrauen
- Gefahren wird im geschlossenen Feld mit
Polizeibegleitung.
- Die Straßenverkehrsordnung ist zwingend
einzuhalten.
- Jede Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung
und Gefahr
- Es besteht die dringende Empfehlung, mit Radhelm
zu fahren.
- Das Fahrrad muss verkehrssicher sein.
- Bei Defekten kann man im ‚Besenwagen’ bis zum
nächsten Ort mitfahren.
Internetadressen:
Mayors for Peace: www.mayorsforpeace.de
Pacemaker: www.pace-makers.de
Spendenkonto: DFG-VK Neckar Fils, GLS-Bank
BLZ 430 609 67, Kto.Nr. 4006161716
Stichwort: Regio-Tour
--
Am 6. und 9. August 2008 jähren sich die
Atombombenabwürfe
auf Hiroshima und Nagasaki zum 63.Mal. Dabei starben über 300.000
Menschen. Noch heute leiden viele Menschen an den Spätfolgen.
Weltweit
lagern 25.000 – 30.000 Atomwaffen, viele davon jederzeit einsatzbereit.
In Deutschland lagern mindestens 20 einsatzbereite Atomwaffen in Büchel
(Eifel).
Die Mayors for Peace, BürgermeisterInnen für den
Frieden, wurden 1982 gegründet. Die internationale Vereinigung wird von
über 2000 BürgermeisterInnen weltweit unterstützt. Das gemeinsame Ziel:
Die Abschaffung aller Atomwaffen.
Die Friedensgruppen der Region sowie die
Ober-/BürgermeisterIn
aus Esslingen, Kirchheim/Teck, Ebersbach und Köngen unterstützen dieses
Ziel. Die Fahrradtour soll die Kampagne „Unsere Zukunft –
atomwaffenfrei“ in die Öffentlichkeit tragen und fordert den Abzug
aller Atomwaffen aus Deutschland bis spätestens 2010. Bis zum Jahr 2020
soll die Welt atomwaffenfrei sein.
Die Bundesregierung wird aufgefordert, keine Mitarbeit an der Planung und dem Einsatz von Atomwaffen zu leisten.
zurück zum Anfang
UnterstützerInnen der Pacemaker-Regio-Tour:
Amnesty International Kirchheim/T.
Arbeitskreis Asyl Kirchheim/T.
Friedensinitiative Kirchheim (FINK)
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Neckar-Fils
GEW Kreisverband Esslingen-Nürtingen
IG-Metall Ortsgruppe Kirchheim/T.
Pax-Christi Gruppe Kircheim/T.
Stadtratsfraktion Grüne Alternative Kirchheim/T.
Bündnis 90/Die Grünen OV
Kirchheim/T. , OV Schurwald , OV Ebersbach Evangelische
Jugend Ebersbach Ortschaftsrat Roßwälden
Katholische Kirchengemeinde Köngen und Unterensingen
SPD-Ortsverein Ebersbach
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Esslingen
Attac Ostfildern
Die Linke Esslingen
DGB-Kreisverband Esslingen
Radl-Eck Esslingen
SPD-Kreisverband Esslingen
Dekanin Kath für die evangelische Gesamtkirchengemeinde Kirchheim und den Kirchenbezirk Kirchheim/T.
Heinz Brinker, Kirchheim/T.
Franz Keil, kath. Kirche St.Ulrich Kirchheim/T.
Bernd Küster, Pfarrer Kreuzkirche Kirchheim/T.
Roland Schöllkopf, Buchhandlung-Antiquariat-Verlag, Kirchheim/T.
Barbara Hädrich, Plochingen
Dirk Rupp, Stadtrat Grüne, Esslingen
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Antikriegstag in
Esslingen
am 1.September 2007
Nikolauskapelle - Innere
Brücke
17.00 Uhr
1.
September - Antikriegstag
Gedenkfeier
und Kranzniederlegung
Samstag, 1.
September 2007,
17.00 Uhr
Esslingen,
Nikolauskapelle
auf der
Inneren Brücke
(Fußgängerzone)
Ansprache: Bernd
Köster
Sekretär
der DGB-Region Stuttgart
Kultur: Marla singt Lieder gegen den Krieg
Eine andere Welt ist
möglich - Aufruf zum Antikriegstag
2007
Wir stehen hier, um an zwei Weltkriege zu
erinnern, die uns
dazu ermahnen alles zu tun, um Kriege zu verhindern und den Krieg als
legitimes
Mittel der Politik zu ächten.
|
Am 1. September 1939 begann mit dem
Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen der Zweite Weltkrieg.
Mit diesem Krieg brachte Deutschland zum zweiten Mal in wenigen Jahren
ungeheures Leid über Millionen von Menschen, besonders in
Osteuropa. 55 Millionen Menschen wurden getötet, davon allein 20
Millionen Sowjetbürger/innen, unzählige wurden verletzt und
verstümmelt. Hunderttausende zu Zwangsarbeit verschleppt. Tausende
von Städten und Dörfern wurden zerstört. Den Gipfelpunkt
fand die faschistische Barbarei in der systematischen und industriellen
Ermordung von 6 Millionen Juden in den Konzentrationslagern. Im
Potsdamer Abkommen der Siegermächte wurde festgelegt, dass
Deutschland entnazifiziert, entmilitarisiert, sowie die wirtschaftliche
Macht durch die Entflechtung monopolistischer Großunternehmen
eingeschränkt werden sollte, damit von deutschem Boden nie wieder
Krieg ausgehen kann.
|
Nie mehr
Faschismus! Nie wieder Krieg!
Das
war die Erkenntnis, die in der ganzen Welt die Menschen
einte. Schon bald blieb es
lediglich eine Hoffnung, denn Kriege wurden rund um den Erdball weiter
geführt
und nach nur wenigen Jahren wurden beide deutschen Staaten wieder
aufgerüstet.
Trotz
allem fanden sich immer wieder Menschen, die dagegen
protestierten, wie z. B. die OstermarschiererInnen seit den 60-er
Jahren, die
GegnerInnen der Stationierung amerikanischer Mittelstreckenraketen in
Westdeutschland oder die GegnerInnen des Irak-Kriegs.
Heute
braucht der Frieden mehr Bewegung denn je. Ermutigt
durch den Zerfall der ehemaligen Sowjetunion spielt sich die
amerikanische
Regierung unter dem jetzigen Präsidenten als Weltpolizist auf und
führt in
einigen Ländern Krieg. Der in Afghanistan geführte „Krieg
gegen den Terror“
trifft in erster Linie die Zivilbevölkerung.
Das
in Calw stationierte „Kommando Spezialkräfte“ operiert
jenseits demokratischer Kontrolle und ist möglicherweise in die
Verschleppung
und Misshandlung Gefangener verwickelt. Seit dem Krieg auf dem Balkan
1999 und
mit der Entsendung von Tornados nach Afghanistan ist die Bundeswehr an
kriegerischen Handlungen beteiligt.
Im
Streben nach vollständiger politischer Kontrolle und zum
Zwecke der Rohstoffsicherung überfiel die USA 2003 den Irak. Weit
über 600.000
Iraker wurden durch den Krieg getötet. Oft werden die Iraker
selbst für die
eskalierende Gewalt verantwortlich gemacht. Dabei haben Krieg und
Besatzung
zumindest die aktuellen Bedingungen verschärft, wenn nicht sogar
erst
geschaffen.
Menschen
in Palästina, im Libanon und auch in Israel leiden
unter den Folgen des letzten Libanon-Kriegs. Die Trauer und Wut
über die mehr
als 1000 getöteten Zivilisten werden die Menschen und ihre
Familien in der
Region so bald nicht vergessen.
Während
diese und andere Kriege andauern, werden neue
vorbereitet. Insbesondere im Konflikt
mit dem Iran besteht die große
Gefahr,
dass die Sanktionen eine Entwicklung in Gang setzten, mit der am Ende
ein
militärischer Angriff auf das Land gerechtfertigt wird.
Die
Beteiligung der Bundeswehr an weltweiten Kriegen
verstößt gegen den Geist der Verfassung. Die
Unterstützung der USA, die
Erlaubnis deutsches Territorium für
den
Nachschub zu nutzen, verstößt genau gegen diese Verfassung,
die Deutschland mit
dazu verholfen hat, wieder in die Gemeinschaft der Nationen aufgenommen
zu
werden. Eine andere Welt ist möglich, indem man sich auf diese
Verfassung besinnt
und sie nicht militärischem Machtstreben preisgibt.
Heute
braucht der Frieden mehr Bewegung denn je. Wir fordern
die Ausweitung des zivilen Friedensdienstes, um Fachleute als zivile
Vermittler
zwischen Konfliktparteien in Krisengebieten zu unterstützen. Wir
wollen den
Abbau aller Atomwaffen, das Verbot von Landminen und Streumunition. Wir
wollen,
dass die immensen finanziellen Mittel, die in die Rüstung gesteckt
werden, zur
Lösung der vielen sozialen Probleme in diesem Land und auf der
Welt eingesetzt
werden. Eine andere Welt ist möglich.
Mit
vielfältigen Aktionen versucht das Friedensbündnis
Esslingen, Schritte für den Frieden zu tun.
Im
Herbst 2005 gab es zwei Wochen die Ausstellung „Frieden
braucht Fachleute“ im Einkaufszentrum
„Das ES“ zu sehen,
Schüler/innen halfen
mit einer Sportaktion
„dem Frieden auf die Sprünge“ und im
Wehrneckarkanal erinnerten schwimmende
Kerzen bei einer
Gedenkveranstaltung an den Abwurf der
Atombomben auf Hiroschima und Nagasaki.
Seit
über 25 Jahren stehen die Mitglieder der Ökumenischen
Friedensgruppe wöchentlich vor der Nikolauskapelle und informieren die Esslinger/innen und ebenso
lange begehen wir den Antikriegstag.
Der Frieden braucht Bewegung,
bewegen
wir uns!
Hinweis:
Friedensdemonstration
am 15. September 2007 in Berlin